Sieben-Kapellen-Runde

Die „Sieben-Kapellen-Runde“ verbindet einzigartige Kapellen an verschiedenen Radwegen im Schwäbischen Donautal. Diese Kapellen, in den Jahren 2018 bis 2020 erbaut, können in einem etwa 130 Kilometer langen Rundweg der Reihe nach besucht werden. Es werden überwiegend geschotterte Wege durch Wälder und Wiesen, aber auch ruhige Nebenstraßen befahren. Durch die Wegführung abseits von großen Städten durch eine überwiegend landwirtschaftlich genutzte Gegend bietet die „Sieben-Kapellen-Runde“ eine gute Möglichkeit zur Erholung vom Alltags-Stress. Die der Reihe nach angefahrenen Kapellen sind Orte, an denen jeder Radler Ruhe und Besinnung finden kann.

In diesem GPX-Track ist Start- und Endpunkt des Rundweges der Marktplatz in Wertingen.

Die Kapellen-Runde wird dabei im Uhrzeigersinn durchfahren. Ein Einstieg in die Kapellen-Runde ist natürlich auch an jedem anderen Ort möglich. Es werden auf der Kapellen-Runde sieben Kapellen auf acht mehr oder weniger gut ausgeschilderten Radwegen angefahren. Von Wertingen aus fährt man zuerst auf dem „Zusamradweg“ (Radweg 1). In Zusamaltheim erfolgt der Wechsel auf den „Donautäler“ (Radweg 2). Von Villenbach aus folgt die Runde dem Radweg „Berg und Tal“ (Radweg 3), wobei der Radweg-Name ein guter Hinweis auf darauf ist, was den Radler auf den nächsten Kilometern erwartet. Bei Ermersacker wird auf den „Holzwinkel-Radweg“ (Radweg 4) rechtwinklig nach rechts abgebogen. Nach einigen Kilometern auf dem Radweg neben der Kreisstrasse K2032 trifft man in Zusamzell wieder auf den „Donautäler“. Im Ort Holzheim schwenkt die Runde auf die „Via Danubia“ (Radweg 5) ein und folgt diesem Weg bis Offingen. Hier wird auf den Fernradweg „Eurovelo Nr.6“ (Radweg 6) gewechselt und bis Lauingen gefahren. Von hier aus geht es weiter auf dem Radweg „Rund ums Schwäbische Rom“ (Radweg 7) bis nach Wittislingen um wiederum dem „Donautäler“ bis Unterbissingen zu folgen. Bis zum Ort Erlingshofen wird auf dem „Kesseltalrundweg“ (Radweg 8) bis nach Rettingen gefahren, wo wiederum der „Eurovelo Nr.6“ einige Kilometer bis nach Pfaffenhofen an der Zusam benutzt wird. Über den bereits bekannten „Zusamradweg“ und ab Untertürheim auf dem „Donautäler“ bis zur Kapelle Obertürheim wird zum Schluss Wertingen auf der „Via Danubia“ erreicht.

Wer nicht mit einem Pedelec unterwegs ist, sollte über eine gute Kondition verfügen, da zum Teil beachtliche Steigungen bewältigt werden müssen. Auf der gesamten Strecke sind 1140 Höhenmeter zu überwinden. In der Grafik des Höhenprofiles lässt sich dieses leicht erkennen.

Die meisten Ortschaften, durch die der Weg führt, bieten leider keine Einkehrmöglichkeiten und auch keine Geschäfte für den Einkauf von Verpflegung oder Getränken. Reparaturmöglichkeiten für das Fahrrad und Übernachtungsmöglichkeiten sind ebenfalls nur sehr rar vorhanden. Deshalb empfiehlt es sich, selbst vorzusorgen und alles, was unterwegs an Verpflegung und Werkzeug benötigt wird, mitzuführen.

Wer den Rundweg nicht an einem Stück fahren möchte, kann etwa in der Mitte der Runde bei Runden-Kilometer 62 in Oberbechingen im „Biergarten & Landhotel Zum Adler“ übernachten. Die Entfernung von der Kapelle Oberbechingen bis zum „Landhotel Zum Adler“ beträgt 1,5 Kilometer.

Für Rückfragen oder
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wenden Sie sich bitte
an Frank Lachmund
frank.lachmund@adfc-bw.de